{"title": "Aber jetzt bin ich Dir unsere Schuld schuldig: Die Berliner Briefe von Susanne Kerckhoff", "start": "2026-11-19T19:00:00+01:00", "end": null, "place": "Mitte Museum", "address": "Pankstraße 47, 13357 Berlin", "price": "", "price_from": "0.00", "price_to": "0.00", "category": "talks-readings", "tags": ["history/postwar-germany", "literature"], "description": "Eine Lesung und ein Gespräch im Mitte Museum über die Schriftstellerin Susanne Kerckhoff. 1948 wandte sie sich in ihren Berliner Briefen gegen das große Schweigen nach dem Nationalsozialismus und schrieb über Schuld, Sühne und die Suche nach einem neuen Anfang in einer zerstörten Gesellschaft. Lena Bührichen spricht mit dem Verleger Peter Graf darüber, wer diese Frau war, warum sie nach ihrem Tod 1950 in Vergessenheit geriet und warum sich ihre Lektüre heute lohnt. 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Und jetzt ist es soweit.", "start": "2026-09-10T00:00:00+02:00", "end": "2027-02-21T18:00:00+01:00", "place": "Mitte Museum", "address": "Pankstraße 47, 13357 Berlin", "price": "", "price_from": null, "price_to": null, "category": "exhibitions-museums", "tags": ["art/contemporary", "history/postwar-germany", "literature"], "description": "Diese Sonderausstellung widmet sich der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950), einer prägenden Stimme der frühen Nachkriegszeit. Das Mitte Museum zeigt sie unter Kuratorin Heike Albrecht und erschließt dabei erstmals systematisch Kerckhoffs Porträtserie „Menschen in unserer Zeit“, die 1948 und 1949 in der Berliner Zeitung erschien. Die namentlich fiktiven, an reale Menschen und an Kerckhoffs eigene Lebensgeschichte angelehnten Figuren verhandeln Schuld, Entnazifizierung, Antisemitismus und Demokratie. Fünf eigens für die Ausstellung entstandene Arbeiten von Jeanno Gaussi, likabari a.k.a. Melika Akbari, Eric Meier, Peter Wawerzinek und Jens-Karsten Stoll setzen ihre Texte in einen Dialog mit der Gegenwart.", "url": "https://noky.io/de/berlin/events/lang-ist-es-nicht-her-und-jetzt-ist-es-soweit-15563/", "official_url": "https://www.mittemuseum.de/de/ausstellungen/2026/susanne-kerckhoff", "image": "https://noky.io/images/e41da47998ff9a7c20bbf5d95e18a68c41592632748e860332a7ae3f6906736a-600.webp"}, {"title": "Lesung: Kerstin Hensel: Abendgruß", "start": "2026-11-17T18:15:00+01:00", "end": null, "place": "Heinrich-Schulz- Bibliothek", "address": "Otto-Suhr-Allee 98, 10585 Berlin", "price": "", "price_from": null, "price_to": null, "category": "talks-readings", "tags": ["history/gdr", "literature/contemporary"], "description": "Die Heinrich-Schulz-Bibliothek lädt zu einer Lesung mit der Schriftstellerin Kerstin Hensel ein, die dort ihren neuen Erzählband Abendgruß vorstellt. Der Band versammelt zwei kontrastierende Erzählungen: die Geschichte der Geschwister Karin und Wolf Kohlmann, die Ende der 1960er-Jahre in der DDR aufwachsen, und Einblicke in ein heutiges Leben. Hensel, 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren und Autorin von Lyrik, Romanen und Erzählungen, zeichnet darin Porträts von falscher Moral, Spießertum und zerplatzten Lebensträumen, mal poetisch, mal ironisch. 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Dahinter steht der in Berlin-Hermsdorf geborene Autor Rainer Drews, Pädagoge mit Lehrtätigkeit an Berliner und Potsdamer Hochschulen, der aus seiner biografischen Reportage „Leben am Hermsdorfer Waldsee“ liest. Sie zeichnet den Lebensweg von Maria Koerfgen und ihrer Tochter Renate nach, die ab 1947 als Witwe und Halbwaise allein nach dem Verschwinden von Sohn und Schwiegersohn im Krieg ihren Alltag meistern mussten. 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Die rumänische Autorin und Kuratorin Ioana Cristina Casapu empfängt den australischen Schriftsteller und Kritiker Alexander Wells zur zweiten Ausgabe ihrer Reihe „THERE IS NO PAST IN BERLIN“, die sie gemeinsam mit Lars Jongeblod initiiert hat. Ausgehend von Karl Schefflers Wort, Berlin sei „condemned forever to becoming“, fragen sie, wie viel Vergangenheit Menschen in ein neues Leben mitnehmen, und folgen den Spuren von Schrifsteller:innen, die sich in der Stadt neu anfingen – von Isherwoods Schöneberg über Joseph Roths Berlin bis zur Gegenwart. 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