{"title": "Embodied Practices – Talk on embodied knowledge", "start": "2026-10-31T18:00:00+01:00", "end": null, "place": "radialsystem", "address": "", "price": "Free admission", "price_from": "0.00", "price_to": "0.00", "tickets_url": "", "category": "talks-readings", "tags": ["stage/performance-art", "society"], "description": "Ein Gespräch über verkörpertes Wissen, das durch Bewegung, Ritual und sinnliche Erfahrung entsteht und von Körpern, Orten und Begegnungen weitergetragen wird. Beteiligt sind Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra. Campaz verbindet aus afro-kolumbianischer Perspektive Archivarbeit, digitale Technologien und spekulative Imagination, Morales interpretiert als Misak-Künstlerin körperliche und rituelle Praktiken neu und hinterfragt koloniale Einflüsse und Geschlechterrollen. 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Mitwirken sind Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra, deren künstlerische und kuratorische Praxen im Dialog aufeinandertreffen. Es geht um Körperwissen als situierte, lebendige Praxis, die in Bewegungen, Ritualen und sinnlichen Erfahrungen entsteht und im gemeinsamen Tun weitergegeben und verändert wird. 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Campaz, eine afrokolumbianische bildende Künstlerin, zeigt Textildrucke und Malereien auf Stoff unter dem Titel „En la oscuridad, el negro se hace poder“, in denen sie Dunkelheit als Raum der Zuflucht und des Widerstands deutet. Julieth Morales, bildende Künstlerin und indigene Performerin der Misak, zeigt die Vierkanal-Videoarbeit „Resistencia II“ und die Weberei „Zona Campana“ aus der Serie „Recuperar la memoria para recuperarlo todo“. 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Angeleitet von Lux, einer transfemininen, nicht-geschlechtskonformen italienischen Künstlerin und Bewegungsvermittlerin in Berlin, inspiriert von Body-Mind Centering®, der Atemarbeit nach Ilse Middendorf, Authentic Movement und Feldenkrais. Die Sessions verbinden angeleitete Bewegung, Berührung, Improvisation und Reflexion auf Basis von Konsens, Autonomie und Care. 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Als Duett zwischen menschlichem Fleisch und einer Silikonform oszilliert die Performance zwischen Vergnügen, Verzerrung und Transformation und zerlegt koloniale Binaritäten, indem sie eine Drag King-Persona in eine fluide Figur umgestaltet. Dahinter steht Auro Orso, Tänzer und Choreograf mexikanisch-österreichischer Abstammung, der sich in seiner künstlerischen Forschung dekolonisierenden Praktiken und der Infragestellung westlicher Binaritäten widmet. 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Mit Beiträgen von Çağla Ilk, Dramaturgin, Kuratorin und neue Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin, und Melanie Roumiguière, Kuratorin und Leiterin der Sparte Bildende Kunst beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Der Abend fragt, wie digitale Technologien, neue Medien und vernetzte Produktionsformen unser Verständnis von Körper, Materialität und Präsenz verändern. Im Mittelpunkt steht, was körperliche Gegenwart heute bedeutet und warum sie im Zeitalter digitaler Vermittlung zentral bleibt, zwischen Bühne, Ausstellung, Sound, Bildender Kunst und öffentlichem Raum.", "url": "https://noky.io/de/berlin/events/was-bleibt-vom-korper-uber-materialitat-und-technologie-28991/", "official_url": "https://www.udk-berlin.de/veranstaltung/was-bleibt-vom-koerper-ueber-materialitaet-und-technologie/", "image": ""}, {"title": "UNEXPECTED LESSONS 5: The Resonating Body – Writing and Orality", "start": "2026-10-31T19:00:00+01:00", "end": null, "place": "Radialsystem V", "address": "Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin", "price": "Workshop 12 Euro, Performances 15 Euro", "price_from": "12.00", "price_to": "15.00", "tickets_url": "https://pretix.eu/radialsystem/ul5rb/", "category": "workshops-courses", "tags": ["literature/creative-writing", "stage/performance-art"], "description": "„UNEXPECTED LESSONS 5: The Resonating Body – Writing and Orality“ ist ein Abend mit einem Schreib-Workshop, drei Performances und einem Artist Talk. Mitwirken Melanie Jame Wolf, emet ezell, Alvin Tran und Celina Baljeet Basra; die Veranstaltung ist Teil der Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ im Rahmen des TALKING OBJECTS LAB. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von Körper, Orality und Schrift: Sprache als Klang, Schreiben als Praxis der Wissensvermittlung, Erinnerung und Selbstpositionierung. Gezeigt werden unter anderem die performative Lesung „MY MOUTH IS A RESURRECTION CHANNEL“, das formale Experiment „UNRULY MATERIAL (After Genet, after Mr. Punch)“ und das Theaterstück „STRAWBERRY, ARIZONA“; der Talk findet auf Englisch statt.", "url": "https://noky.io/de/berlin/events/unexpected-lessons-5-the-resonating-body-writing-and-orality-9733/", "official_url": "", "image": "https://noky.io/images/bdf69beb98fc40f14e8dce2c5c3eccac040dbef13641e94b288f8b2ed50e2bdd-600.webp"}, {"title": "Erinnerungsort Kolonialismus. Call & Response mit Alice Hasters und Khuê Phạm.", "start": "2026-11-09T18:00:00+01:00", "end": null, "place": "Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz", "address": "Linienstraße 227, 10178 Berlin", "price": "", "price_from": "8.00", "price_to": "12.00", "tickets_url": "https://ticket.volksbuehne-berlin.de/eventim.webshop/webticket/bestseatselect?eventId=23831#", "category": "talks-readings", "tags": ["history/colonialism"], "description": "Ein Keynote-Dialog zur Frage, wie ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Kolonialismus und seinen Kontinuitäten gestaltet werden kann. Nach einer Einführung des Literaturwissenschaftlers und Kurators Ibou Diop greifen Alice Hasters und Khuê Phạm Fragen zu Formen, Praktiken und Politiken des Erinnerns auf und bringen sie miteinander ins Gespräch; im Anschluss wird der Austausch mit den Gästen fortgesetzt. Die Veranstaltung reflektiert das Erinnerungskonzept Kolonialismus (2025) der Berliner Zivilgesellschaft, das aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Positionen vereint und Leitlinien zur Auseinandersetzung mit der lange verdrängten Kolonialgeschichte Berlins aufzeigt. In Kooperation mit Kolonialismus erinnern bildet der Dialog den Auftakt zur Veranstaltung „Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort.“ am 13. 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Das zeitgenössische Zirkusstück beschäftigt sich mit Erinnerungskultur und kolonialen Kontinuitäten zwischen Deutschland und Ghana. Im Zentrum steht ein wandelbares Multisilks-Requisit, das als Bühnenbild und Metapher für eine plurale Erinnerungskultur fungiert. 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