{"title": "Himmlers geraubte Kinder", "start": "2026-11-19T17:15:00+01:00", "end": null, "place": "Babylon", "address": "Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin", "price": "", "price_from": null, "price_to": null, "category": "film", "tags": ["film/documentary", "history/nazi-era"], "description": "„Himmlers geraubte Kinder“ ist ein Dokumentarfilm von Christoph Schwarz, der im Kino Babylon gezeigt wird. Vor über 80 Jahren raubten Himmlers SS-Männer an die 200.000 Kinder aus Polen und Slowenien; die Opfer erhalten bis heute keine Entschädigung von der Bundesregierung. Die 2022 eingereichte Petition des Vereins „geraubte Kinder - vergessene Opfer“ führte dazu, dass der Petitionsausschuss im Mai positiv entschied und die Bundesregierung aufforderte, eine „Entschädigungslösung auf Bundesebene“ zu prüfen. Nach der Vorstellung folgen ein Zeitzeugengespräch mit Anton Model, dessen Mutter als ukrainische Zwangsarbeiterin ihren Sohn gewaltsam abgeben musste, und eine Diskussionsrunde; auch Angehörige geraubter Kinder sind anwesend.", "url": "https://noky.io/de/berlin/events/himmlers-geraubte-kinder-32294/", "official_url": "https://babylonberlin.eu/film/4647-himmlers-geraubte-kinder", "image": "https://noky.io/images/c90197ffa8167a3f01ed01470b07559532cf78e3b5da2109124ff46ec88b8344-600.webp", "dates": [{"start": "2026-11-19T17:15:00+01:00", "end": null, "place": "Babylon", "address": "Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin", "tickets": ""}], "similar": [{"title": "Das Himmler-Projekt", "start": "2026-11-10T19:00:00+01:00", "end": null, "place": "Zeughauskino", "address": "Unter den Linden 2, 10117 Berlin", "price": "", "price_from": null, "price_to": null, "category": "film", "tags": ["film/documentary", "history/nazi-era"], "description": "„Das Himmler-Projekt“ ist ein Dokumentarfilm, in dem der Schauspieler Manfred Zapatka an einem Pult das nach der Original-Tonaufnahme erstellte Transkript einer Rede Heinrich Himmlers vor 92 SS-Offizieren liest. Die Geheimreden aus Posen sind bekannt, weil sie unverblümt über das Morden an Jüdinnen und Juden, an sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen sprechen. Regisseur Romuald Karmakar beschränkt sich auf wenige Wechsel der Einstellungsgröße und Kameraperspektive. 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Der Film nähert sich dem eigenen Vater, dem NS-Diplomaten Hanns Ludin, den Hitler 1941 als Gesandten in die Slowakei schickte, wo er vor allem die „Endlösung“ durchsetzen sollte. Nach dem Krieg wurde Hanns Ludin ausgeliefert, zum Tode verurteilt und 1947 hingerichtet. 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Der Regisseur nähert sich darin seinem eigenen Vater, dem NS-Diplomaten Hanns Ludin, den Hitler 1941 als Gesandten in die Slowakei schickte und der dort die „Endlösung\" durchsetzen sollte. 60 Jahre nach Kriegsende sprechen der Regisseur und seine Geschwister offen über Verdrängung, Loyalität und Scham in der Familie, während die Verwandten die Wahrheit über den Vater beschönigen, leugnen oder verdrängen. 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Dr. Nicolas Moll untersucht Spielfilme aus Europa und den USA von den 1940er Jahren bis heute, mit Steven Spielbergs „Schindler’s List“ von 1993 als Wegmarke des gestiegenen Interesses. Begrüßung und Moderation übernimmt Uta Fröhlich von der Gedenkstätte Stille Helden, im Anschluss an den Vortrag findet ein Gespräch statt. Die Veranstaltung ist Teil der Berlin Freedom Week 2026; eine Anmeldung bis zum 10. 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Veranstaltet wird die Veranstaltung vom Büro für Civic Engagement des Bard College Berlin; gezeigt wird „Mein Berlin - Ein Ort mit Gedächtnis“ (mit englischen Untertiteln), ein Film über sechs jüdische Menschen und ihre Erfahrungen mit Berlin im Jahr 2025. Im Anschluss sprechen die Regisseurin oder der Regisseur des Films und die Antidiskriminierungs- und Antisemitismusbeauftragte des Bezirks Pankow. Film und Gespräch erinnern an die Pogrome vom 9. 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