{"title": "The European Dream", "start": "2026-11-19T19:00:00+01:00", "end": null, "place": "Werkstatt Exilmuseum", "address": "Fasanenstraße 24, 10719 Berlin", "price": "8 Euro", "price_from": "8.00", "price_to": "8.00", "category": "film", "tags": ["film/documentary", "history/nazi-era"], "description": "Ein Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch im Exilmuseum. Gezeigt wird 'The European Dream' von der Regisseurin Mooly Landesman, der Enkeltochter des Unternehmers Julius Klausner. Klausner, Inhaber des Schuhhauses Leiser, musste das Unternehmen auf Druck der Nationalsozialisten verkaufen und aus Deutschland fliehen; er wird in der Ausstellung 'Von hier aus' vorgestellt. 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Mankiewicz, der später durch Citizen Kane berühmt wurde, ein Anti-Nazi-Filmprojekt über den Zerfall einer deutsch-jüdischen Familie zu Beginn von Hitlers Machtergreifung. Die Hollywood-Studios legten das visionäre Drehbuch aus Furcht vor wirtschaftlichen und diplomatischen Folgen zu den Akten. 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Der 1962 von Zbyněk Brynych gedrehte, vielfach ausgezeichnete tschechoslowakische Film beruht auf der Erzählung „Nacht und Hoffnung“ von Arnošt Lustig und zeigt 1944 das Konzentrationslager Theresienstadt, in dem die Nationalsozialisten einen Propagandafilm über ein angeblich normales Lagerleben drehen ließen, während die Mitwirkenden anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. Im Gespräch sprechen Eva Lustigová, Tochter von Arnošt Lustig, und Jacqueline Gies, Enkelin des persönlichen Sekretärs von Karl Hermann Frank, moderiert von Aya Zarfati und Dr. Wolfgang Schwarz. 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Der Film nähert sich dem eigenen Vater, dem NS-Diplomaten Hanns Ludin, den Hitler 1941 als Gesandten in die Slowakei schickte, wo er vor allem die „Endlösung“ durchsetzen sollte. Nach dem Krieg wurde Hanns Ludin ausgeliefert, zum Tode verurteilt und 1947 hingerichtet. 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Der Regisseur nähert sich darin seinem eigenen Vater, dem NS-Diplomaten Hanns Ludin, den Hitler 1941 als Gesandten in die Slowakei schickte und der dort die „Endlösung\" durchsetzen sollte. 60 Jahre nach Kriegsende sprechen der Regisseur und seine Geschwister offen über Verdrängung, Loyalität und Scham in der Familie, während die Verwandten die Wahrheit über den Vater beschönigen, leugnen oder verdrängen. Der Film ist ein schonungsloses Dokument darüber, wie die NS-Vergangenheit über Generationen nachwirkt und wie unterschiedlich eine Familie mit derselben Geschichte umgeht.", "url": "https://noky.io/de/berlin/events/2-oder-3-dinge-die-ich-von-ihm-wei-21940/", "official_url": "https://calendar.boell.de/de/event/der-vater-das-schweigen-und-reden-film-2-oder-3-dinge-die-ich-von-ihm-weiss", "image": ""}, {"title": "Kein Land für Niemand", "start": "2026-11-17T19:00:00+01:00", "end": null, "place": "Fischerinsel 3, 10179 Berlin", "address": "Fischerinsel 3, 10179 Berlin", "price": "Eintritt frei", "price_from": "0.00", "price_to": "0.00", "category": "film", "tags": ["film/documentary", "society/migration"], "description": "„Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ ist eine Dokumentation über Europas Außengrenzen, ziviles Engagement und Geschichten von Geflüchteten. 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